Kurzinformationen

  1. Keine Klassenarbeit
    Zentrales Ziel der Lernstandserhebungen ist es, den Schulen und Fachlehrkräften auf der Grundlage einer datenbasierten Standortbestimmung – im Hinblick auf das Erreichen der Bildungsstandards und kompetenzorientiertes Unterrichten – Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung zu liefern. Klassen- und Kursarbeiten beziehen sich hingegen im Schwerpunkt auf Inhalte und Arbeitsmethoden einer abgeschlossenen Unterrichtseinheit.
  2. Keine Benotung
    Eine Benotung der Lernstandserhebungen ist weder vorgesehen noch sinnvoll, da bei den Lernstandserhebungen Kompetenzen als Ergebnis längerfristiger Unterrichtsprozesse ermittelt werden sollen. Diese Bedeutung der Lernstandserhebungen für den Lernprozess der Schüler muss diesen und ihren Eltern entsprechend verdeutlicht werden.
  3. Diagnostische Hinweise für Schülergruppen
    Die Ergebnisse von Lernstandserhebungen lassen vor allem Rückschlüsse auf die Klasse bzw. Lerngruppe zu. Diagnostische Zusatzinformationen bezogen auf Stärken und Schwächen einzelner Schüler, wie sie in der tabellarischen Auswertung aufgeführt werden, sind in weitere diagnostische Verfahren einzubetten.
  4. Kein Ranking, keine Veröffentlichung schulspezifischer Daten
    Da es sich bei den Lernstandserhebungen um ein Verfahren der internen Evaluation handelt, verbietet sich ein Ranking und eine schulspezifische Zuordnung der Daten. Die Daten werden deshalb passwortverschlüsselt den Schulen zur Verfügung gestellt.
  5. Neue Aufgabenformate
    Aus den Aufgabenformaten der Lernstandserhebungen kann sich eine veränderte Aufgabenkultur entwickeln, in deren Zentrum Aufgaben stehen, die den Erwerb allgemeiner, fachbezogener Kompetenzen gezielt und umfassend unterstützen.
  6. Begleitmaterialien
    Die Lehrkräfte erhalten von Fachdidaktikern und Pädagogen entworfene zusätzliche Materialien, welche die Vorbereitung und Durchführung der Lernstandserhebungen und die Weiterarbeit mit den Ergebnissen erleichtern und unterstützen.
  7. Interne Evaluation
    Die Lernstandserhebungen sind ein Instrument zur Schul- und Unterrichtsentwicklung und bieten Schulen und Lehrkräften die Möglichkeit einer datenbasierte Rückmeldung zum Kompetenzstand ihrer Klassen. Hierdurch können sie einschätzen, wie weit die einzelnen Klassen auf dem Weg zum Erreichen der Bildungsstandards sind.
  8. Klassenbezogene Rückmeldung
    In der Auswertung der Klassenergebnisse gewinnen die Lehrkräfte Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen ihrer Lerngruppe im Vergleich mit ähnlichen Gruppen und in Bezug auf die Bildungsstandards. Die in den Rückmeldungen enthaltenen Informationen beziehen sich auf einzelne Teilaufgaben und verschiedene inhaltliche Teilbereiche des Fachs und liefern so inhaltliche Ansatzpunkte für die weitere Planung des Unterrichts.
  9. Umgang mit den Ergebnissen
    Insgesamt stehen den Lehrkräften verschiedene, sich ergänzende Ergebnisdarstellungen (z. B. Gesamt-, Schul- und Klassenrückmeldung ) zur Verfügung. Die Testergebnisse lassen Stärken und Schwächen erkennen, die - in Verbindung mit den Beobachtungen und Erfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer aus dem Unterricht - Rückschlüsse auf Ansatzpunkte zur Förderung der Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
    Zur Interpretation der Ergebnisse kann es hilfreich sein, diese im Lehrerkollegium zu diskutieren und sich über Parallelklassen hinweg sowie in den Fachgremien auszutauschen. Die Besprechung der Ergebnisse im Unterricht und der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern über Bearbeitungsweisen und gewählte Lösungswege kann die Ergebnisinterpretation zusätzlich unterstützen. Das im Lernstandsportal bereit gestellte didaktische Material schließt direkt an die Ergebnisreflexionen an und zeigt gezielt mögliche Ansatzpunkte zur Förderung und zur Weiterarbeit im Unterricht auf.
 
 
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